Hilfesuchende2026-10-23T13:38:20+02:00

Hilfe für Menschen, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen

Wir bieten einen geschützten Rahmen und ein wissenschaftlich fundiertes Therapiekonzept, das seit 2005 in der Praxis angewendet wird. Wir erarbeiten mit Personen mit sexuellem Interesse an Kindern Wege zu einem gesetzeskonformen, zufriedenen und sozial integrierten Leben.

Teilnahmevoraussetzung

Unser Angebot richtet sich an Frauen und Männer, Jugendliche und Erwachsene.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie sind vor allem Offenheit, das Einbringen relevanter Probleme, regelmässige Mitarbeit sowie der Wille, keine sexuellen Übergriffe auf Kinder zu begehen und keine Missbrauchsabbildungen (juristisch: verbotene Pornografie mit Minderjährigen) zu nutzen.

Unser Hilfsangebot steht Ihnen unabhängig davon zur Verfügung, ob Sie in der Vergangenheit sexuelle Übergriffe begangen oder Missbrauchsabbildungen genutzt haben.

Sie können sich auch melden, wenn Sie nie etwas getan haben und es auch nicht befürchten, aber unter Ihrer Neigung leiden.

Läuft gegen Sie ein Strafverfahren, können wir Sie in dieser Zeit nicht behandeln. Melden Sie sich wieder, wenn das Verfahren abgeschlossen ist.

Ablauf und Ziele

Die Therapie erfolgt unter Schweigepflicht

Ob die Behandlung für Sie kostenlos ist, hängt vom Wohnort und vom Standort ab. Wir unterstützen Sie, wenn Sie sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen, darunter leiden und deswegen Hilfe suchen. Sie lernen Strategien, um diesen Bereich Ihres Lebens zu bewältigen und sexuelle Impulse gegenüber Kindern zu kontrollieren.

Ihr Therapieplan wird individuell erarbeitet

Die Behandlung folgt einem strukturierten Therapieplan, berücksichtigt aber Ihre individuellen Bedürfnisse und erfolgt in Absprache mit Ihnen. Sie integriert psychologische, sexualwissenschaftliche und medizinische Ansätze sowie die Möglichkeit einer zusätzlichen medikamentösen Unterstützung. Ob Angehörige einbezogen werden können, erfahren Sie beim Standort.

Ziele der Therapie

Keine sexuellen Übergriffe begehen und keine Missbrauchsabbildungen nutzen
Die eigene Neigung annehmen und in das Selbstbild integrieren
Die Lebenszufriedenheit verbessern und mögliche Angst, Scham und Schuldgefühle bewältigen
Beziehungen und Kontakte zu anderen Menschen stärken, statt sich zurückzuziehen
Ihre sexuellen Wünsche und Bedürfnisse angemessen wahrnehmen und bewerten
Fremdgefährdende Entwicklungen identifizieren und bewältigen

Erfahrungsberichte von hilfesuchenden Personen mit sexuellem Interesse an Kindern

Sämtliche Zitate stammen von Menschen, die eine Therapie im Präventionsnetzwerk «Kein Täter werden» absolviert haben oder sich zum Zeitpunkt der Interviews in Therapie befanden. Sie sprechen über ihre Erfahrungen und geben weiter, wie sie lernen bzw. gelernt haben, mit ihrer sexuellen Präferenz und ihren Fantasien zu leben.

Fragen und Antworten

Hier finden Sie Hilfe

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